Geselligkeit trifft Funktionalität
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Platz 5 belegte die Küche von Familie Beye in Weinheim. Geplant haben die Yvonne und Ralf Meusel vom Küchenstudio proform in Weinheim.
Farbkonzept
Schlichte seidenmatte Fronten werden nur durch schmale Aluminiumgriffe unterbrochen. Eine schmale Metallkante markiert den Übergang zum Nussbaumparkett, das im offenen Wohnraum liegt. Aus Nussbaumholz ist auch der kleine Tresen, der als Winkel an der schmalen Seite den Kochblock abschließt. Die eckige Edelstahlspüle passt gut zum geradlinigen Stil, ebenso die graue Arbeitsplatte. Sie ist aus dem gleichen keramischen Material wie die Bodenfliesen, die im Küchenbereich verlegt sind.
Die Planung
So nutzt man clever die Vorzüge einer offenen Planung, ohne ihre Nachteile in Kauf nehmen zu müssen: Beim Kochen an der Halbinsel kann man mit den Gästen schwatzen, Utensilien und das übliche Küchenchaos jedoch verschwinden in der angrenzenden „Arbeitsküche“ mit zweiter Spüle, Geschirrspüler und Kühlschrank. Eine Schiebetür sperrt die Unordnung einfach aus. Praktisch gedacht: Der separate Raum wurde vom großen Wohn/Esszimmer durch eine Schrankzeile abgetrennt, in die Mikrowelle und Backofen eingebaut sind und die zusätzlichen Stauraum bietet. Am kleine Tresen, der den Kochblock abschließt, findet das kleine schnelle Frühstück für zwei statt oder die Gäste können ein Glas Wein genießen, während der Hausherr für sie kocht. Dabei kann er über den Esstisch hinwegblicken und die Weitsicht genießen. Der Kochblock selbst besteht aus zwei Schrankzeilen, die Rücken an Rücken stehen – zur Küchenseite sind das klassische 60-cm-Unterschränke, zum Esstisch nur 30 tiefe Oberschränke mit halbtransparenten Glastüren, die für optische Leichtigkeit sorgen.
Fazit
Die offene Küche mit Extraraum fürs Arbeiten verbindet auf geschickte Art Geselligkeit mit Funktionalität.







